2012

Für eine Kultur des Friedens und der Solidarität

Treffen mit der italienischen Organisation Emergency


DGB-Haus, Schwanthalerstraße 64
Samstag, 5. Mai 2012, Einlass 16.30


In Anwesenheit von Cecilia Strada (Präsident von Emergency), Marco Garatti, Giovanni Hoepli und Michael Braun


Am 5. Mai 2012 stellt "Un'altra Italia" (ein anderes Italien) in München die italienische Organisation "Emergency" vor, die seit 1994 weltweit bei den wichtigsten Krisenherden interveniert, indem sie den zivilen Opfern der Kriege und der Armut medizinische Hilfe gewährt. 
"Un'altra Italia" entsteht in München im Jahr 2009 durch die Initiative der Organisationen "Rinascita" und "Circolo Cento Fiori", sowie durch das Engagement einzelner Bürger. Der gemeinsame Beweggrund ist der Wunsch, selbst "das andere Italien", nämlich das der Legalität, der Moral und des zivilen Engagements kennenzulernen und einem breiteren Publikum von Deutschen und Italienern nahezubringen.

Nach den Veranstaltungen, die dem Kampf gegen
alle Formen der Mafia und der organisierten Kriminalität gewidmet waren
, stellt "Un'altra Italia" dieses Mal eine
Initiative vor, die sich mit den großen Themen - Frieden, Solidarität, ehrenamtlicheTätigkeit und Achtung der Menschenrechte - auseinandersetzt. Emergency definiert sich als "italienische, unabhängige und neutrale Organisation, die enstanden ist, um den Opfern von Kriegen, Landminen und Armut kostenlose und erstklassige medizinisch chirurgische Hilfe zu bieten".
Freiwilligenarbeit sowie Finanzierung durch private Spenden garantieren die Unabhängigkeit von jeder Art von Politik, Ideologie und Religion. Die Tätigkeit von Emergency ist vor allem von zwei Prinzipien inspiriert: dem Artikel 1 und der Präambel der allgemeinen Menschenrechtserklärung ("Alle Menschen werden frei und gleich geboren in Bezug auf Würde und Rechte") und dem Artikel 11 der italienischen Verfassung, der jeden Krieg als Mittel der Konfliktlösung ablehnt.
Wie gelingt es Emergency, diese hochgesteckten Ziele zu verwirklichen? In Afghanistan mit mehreren medizinischen Einrichtungen, die auf Soforthilfe, Chirurgie und Geburtshilfe spezialisiert sind, im Sudan mit einem Herzzentrum und drei Kinderkrankenhäusern, in Sizilien und im Veneto mit mobilen Polikliniken, die sowohl illegale Flüchtlinge als auch
bedürftige italienische Bürger medizinisch versorgen. Über viele weitere Aktivitäten weltweit wird ausführlich beim öffentlichen Interview mit Cecilia Strada, Marco Garatti, Giovanni Hoepli und Michael Braun berichtet.

 

 

Video dell'evento (da www.arcoiris.tv)